News 2022


Bitte Termine und Hinweise beachten!

Liebe Mitglieder und Interessenten des Fischervereins Sempachersee.

 

Beachtet bitte die nachfolgenden Hinweise zu den aktuellen oder vergangenen Anlässen – wir freuen uns, Euch wieder an einem Fischeranlass zu treffen.


Jungfischerkurs 20. August 2022

 

Der Fischerverein Sempachersee organisiert am Samstag, 20. August 2022 einen Jungfischertag in Nottwil.

Der Kurs ist per 7.8.2022 bereits vollständig ausgebucht.

Der Kurs richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre und beinhaltet einen Theorieteil (Morgen) und das Fischen am Sempachersee (Nachmittag)


Der Flyer mit den Detailinfos kann bei Bedarf bei info@fv-sempachersee.ch für angemeldete Jungfischer

nochmals bestellt werden.



Fischerhüttli-Sonntags-Wirteplan 

Das Fischerhüttli ist wieder geöffnet.

 

 

Fischerhüttli-Stamm –

jeden ersten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr!


Nächster Termin, 
Freitag, 5.Aug. Fischerstamm Menue.  Wurstkäse Salat mit Brot . 


Herzlichst Sepp und Richi - wir freuen uns Deine Voranmeldung bei Richi unter 079 639 53 41.

 


Jeweils am 1. und 3. Sonntag vom Monat werden künftig abwechselnd Richi und ein Wirteteam aus Vereinsmitgliedern kochen, an den anderen Sonntagen werden wir bis auf Weiteres auch öffnen, es wird aber nur Getränke geben.

Weitere Informationen folgen.  

 

Sonntags-Menu 7. August 2022 
Kochteam Jürgen Kamber lädt ein.

Es gibt «Fitnessteller mit Fleisch, Brot und einem feinen Desserts».
Wir bitten um Tel. Anmeldung unter: 079 641 94 30


Auf Euren Besuch freuen sich Jürg und Richi.

Reservation bitte bei Richi Tel. 079 639 53 

(Name und Anzahl Personen)


 

Fischerhüttli-WhatsApp-Gruppe

Sonntagsmenue im Fischerhüttli – werde Mitglied in der WhatsApp-Gruppe um die aktuellsten Informationen der Sonntagsmenues zu erhalten. Melde Dich per eMail an info@fv-sempachersee.ch in der WhatsApp-Gruppe an.


Fischknusperli-Tag ist abgesagt!

Der Fischknusperli-Tag vom Sonntag, 14. August 2022 im Clubhaus Nottwil, ist aus organisatorischen Gründen abgesagt.


Vielen Dank Olaf!

"Ich habe ein «paar» Sachen zusammengesucht – könnt Ihr das im FV Sempachersee brauchen?" schrieb Olaf in seinem Mail.
Der nächste Jungfischerkurs steht vor der Türe. Vielen Dank Olaf für die über 10 Ruten, Köderbox, Belly-Boot mit Flossen, Fäumer, Stiefel, Fischersitz etc.

 

Wir freuen uns sehr, Dich und Deine auch fischende Frau auf dem Sempachersee begrüssen zu dürfen. Vielen Dank für Alles sagt Dir der ganze Fischerverein Sempachersee.



Das Jahres-Vereinsprogramm nannte den Anlass «Auswärtsspiel», später wurde er umbenannt zu Vereinsausflug zum «Eisee» auf dem Brienzer Rothorn.

Martin Steiger hat diesen Anlass zu unserer grossen Freude organisiert – vielen Dank für die schönen Tage am 2. und 3. Juni 2022, bei sonnigem Wetter in der Bergwelt auf ca. 1800 m.ü.M.


Mit dem Auto ist die Anfahrt nach Sörenberg ja relativ einfach. Mit der Luftseilbahn geht es auf das Rothorn und schlussendlich ist das Ziel, das Restaurant «Eisee», mit dem Sessellift sehr einfach erreichbar. Zu Fuss sind es gut 15 Minuten zum «Eisee». Gemäss Fischerpatent gibt es im Eisee: Regenbogenforellen, Bachforellen und Saiblinge. Die Patenauswertung ergab für unsere Gruppe mit 7 Personen, 12 gefangene Regenbogenforellen... diese waren aber nicht gleichmässig verteilt.
Die Übernachtung im 10-er Zimmer war sauber und für unsere Bedürfnisse ideal. Weiter zur Kartenansicht.

Am 2. Januar waren wir gegen 08:00 Uhr bereits am «Eisee», jeder versuchte sein Glück – nicht jedem wurde es gegeben.... 

Am Sonntag 3. Juli 2022 waren die Ersten bereits um 05:00 Uhr am See. Sie wurden mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt. 




Der Fischerverein Sempachersee sucht
Freiwillige Fischereiaufseher

Für dieses Amt als Privater Fischereiaufseher des Sempachersees benötigst du einen guten Leumund sowie Kenntnisse in der Fischerei-Gesetzgebung und Tierschutzverordnung.

Mobilität: Eigenes Boot auf dem Wasser ist von Vorteil.


Informationen und Aufgaben der privaten Fischeraufsicht sind z.B. in Ausbildungsinfos von 2018 ersichtlich.

 

Gerne kannst du dich bei Obmann Privater Fischereiaufseher

Michael Herklotz, 079 351 60 69 melden.



Paul Furters «Pfuri-Konzept» gibt Antworten auf die Fragen

zum Fang und der grätenfreien Zubereitung von Hechten.

 

Jeder Fischer möchte einmal einen Hecht fangen. Denjenigen denen dies gelingt, haben neben der zu kleinen Kühlbox oder dem Heimtransport mit dem Velo noch andere Probleme – Pfuri, ein passionierter Fischer vom Zugersee, hat für alles eine Lösung.

 

Frage 1:

Wie fange ich einen Hecht mit Fanggarantie?

 

«Grosse Hechterfolge sind immer mehr auf das von mir entwickelte "Pfuri-System" zurückzuführen, bei welchem der Köderfisch mit natürlichen Bewegungen zum Anbiss reizt.» sagt Pfuri zurecht – die Fangerfolge geben auch Fischerkollegen, die das Pfuri-System auf dem Sempachersee einsetzen, recht.

 

Dabei handelt es sich um eine Art der Schleppfischerei mit einem Unterwasserhund. Herannahende Schiffe oder andere Hindernisse auf dem Wasser (Schwimmer, Surfer, Segler, Treibholz, Algen, u.s.w.) zwingen den Unterwasserhund-Schlepper nicht zu mühsamen Umwegfahrten, er senkt einfach das Gewicht an der Leitschnur einige Meter ab und unterfährt das Hindernis, meist ohne Kursänderung.

Weiter lesen http://pfuri.ch/unterwasserhund.html

 

Die Unterwasserhund-Lösung wird von Pfuri selber hergestellt – Interessenten werden von Ihm gerne auf eine Bootsfahrt mitgenommen, dabei wird er seine Lösung mit Erfolgsgarantie zeigen.

 

Frage 2:

Wie filetiere ich einen Hecht trotz Y-Gräten?

 

Vor 20 Jahren wurde Hecht im Restaurant nur als „Hufeisen-Filet“ angeboten. Pfuri hatte damals aber das Bedürfnis eine Lösung zu suchen, damit man nicht mehr mühsam die Gräten beim Essen aus dem Mund heraus „chnüble“ musste.

 

Das Ergebnis ist das Pfury-Filetierkonzept, das im Video erklärt wird. Weiter zum Video  «Hecht filetieren»


 

Wenn man sich daran hält, so hat man nachher wirklich grätenfreie Hecht-Filets - ein Traum.


Das Ganze war auch für die Berufsfischer scheinbar ein Erfolg, denn die Nachfrage und der Preis für Hecht ist dadurch gestiegen.

 

 

  

Frage 3:

Wie gut war das Essen?

 

Gleich vorweg: «Es war super!», vielen Dank dem Küchenteam. Überrascht hat den Schreiber dieses Textes, dass auch hier «Pfuri» wieder selber Hand angelegt hat - die weisse Kochschürze war keine Dekoration.

Pfuri und Sepp haben uns den ganzen Abend mit frisch zubereiteten Fischköstlichkeiten verwöhnt, dafür möchten wir uns herzlich bei Euch bedanken!

Beim nächsten Mal sind wir an der Reihe um Euch eine Freude zu bereiten! 


Pfuri hat uns an diesem Abend auf sehr unterhaltsame Weise in seine «Hechtwelt» eingeführt - wir alle danken Dir Pfuri herzlich für diesen interessanten und lehrreichen Abend.  Pfuri hat immer wieder betont, dass er keine Geheimnisse hat – Pfuri ist für Fragen über seine Homepage www.pfuri.ch für alle erreichbar.  


Balchenvereinsfischen

Das diesjährigen Balchenvereinsfischen vom Donnerstag, 26. Mai 2022 (Auffahrt) hat wieder viele Vereinsmitglieder an den Sempachersee gebracht. Für Eure aktive Teilnahme am Wasser oder in der "Aussenküche" danken wir Euch herzlich. An Ruedi's Hegene beisst auch eine «Brachsme».

Rangliste
1. Rang Dotta Walter

2. Rang Burkhardt Heinz

3. Rang Wiedmann Alex

auch den weiteren Rangierten gratulieren wir herzlich.





FISCHEN IN LUZERN: NUR NOCH MIT AUSBILDUNG

Im Kanton Luzern soll künftig nur noch fischen, wer im Besitz des Sachkundenachweises (SaNa) Fischerei ist. Der Fischereiverband Kanton Luzern beschloss an der Delegiertenversammlung, dem Regierungsrat die Einführung der «SaNa-Pflicht für alle» zu beantragen. Weiter lesen...

 


Seeputzete vom 2. April 2022 am Sempachersee / LU

«In der Fischerausbildung ist neben dem fachgerechten Fangen der Fische auch der gesunde Lebensbereich für Fische ein sehr wichtiges Thema – diesen gilt es zu pflegen und zu schützen. Die Fangquote an Abfall bedeutet für uns Fischerleute, dass noch mehr Aufklärungsarbeit in Schulen oder anderen Institutionen notwendig ist, um Seen wie den Sempachersee nicht zur Müllhalde verkommen zu lassen», sagt Martin Steiger, der seit einem knappen halben Jahr der Präsident des Fischervereins Sempachersee ist.

 

 



Am Samstag, 2. April um 08:30 Uhr, war der Treffpunkt für knapp 70 Personen, die sich trotz null Grad Lufttemperatur und 10 cm Schnee für einen sauberen See aktiv einsetzen wollten. Ein wärmender Begrüssungskaffee mit Gipfeli  in dem für uns geöffnetem Strandbad Sursee 
war der Start dieses Anlasses, der ohne externe Hilfe nicht durchführbar gewesen wäre.

 

Die Seeputzete ist Teamarbeit über Vereinsgrenzen hinaus

Die Hauptarbeit übernahm die gemeinnützige Organisation der «Abfalltaucher Schweiz», die sich für den heutigen Anlass aus 13 passionierten Tauchern und 15 Helfern an Land zusammensetzte. Die Abfalltaucher sind überzeugte Natur- und Umweltschützer, die dem Hobby Tauchen einen nachhaltigen Touch verleihen wollen und sich für die Schweizer Gewässer aktiv einsetzen. Denn nur Taucher gelangen auf den Grund der Seen und können dort den achtlos hinein geworfenen Abfall einsammeln. Mit diesem Konzept wurde es möglich, den Tauchsport mit Umweltschutz zu verbinden!

Die medialen Informationen zur Seeputzete hat auch Personen aus Sursee und Umgebung ohne Bezug zum Fischerverein dazu motiviert, sich aktiv an der Putzete einzubringen – diese Anmeldungen haben uns Organisatoren sehr gefreut. 

Die Feuerwehr Region Sursee unterstützte den Anlass mit einem Feuerwehrboot und Team um die Sicherheit der Abfalltaucher zu gewährleisten – vielen Dank für Eure Hilfe!

Die Putzequipen wurden in Helfer zu Wasser und Land eingeteilt. 

Mit fünf Booten wurden die Taucherteams bestehend aus zwei Tauchern, Hilfspersonal, Bootsführer in die verschiedenen Seebezirke verteilt. 

Jedes Taucherteam war mit einer Boje verbunden, damit andere Boote und das Hilfspersonal wussten, dass sich hier unter Wasser Taucher befinden. Was unter Wasser gefunden wurde, konnte in Säcken gesammelt und dem Hilfspersonal am Land übergeben werden.

 

Die Taucher hatten Schwerarbeit zu leisten, Sie füllten Korb um Korb à 5 kg Abfall.


Die Fundobjekte im See überraschten uns 

• Bier und Weinflaschen – von ausufernden Partys

• Aludosen der bekannten Energydrinks – die Energie genügte trotzdem nicht mehr bis zum Abfallkorb

• Acht Autopneus – ohne Auto

• Ein Sonnenschirm, Durchmesser 2m

• Flachglas 

• Schlitten - von den Muscheln bereits besetzt

• 4m lange schwere Holzleiter, 20 m vom Ufer entfernt

etc.

 

Die sogenannten «Putzer an Land» suchten das Ufer von Eich über Sursee bis nach Nottwil nach Abfall ab. Dabei wurden unter Anderem mehr als 200 Zigarettenstummel eingetütet die sorglos weggeworfen wurden. «Die wenigsten Raucher sind sich bewusst, dass ein Zigarettenstummel 10 - 20 Jahre benötigt, um sich zB. im Wasser abzubauen – dies reicht aus, um 60l stehendes Grund- oder Trinkwasser zu verunreinigen», sagt Matthias Ardizzon, Präsident der Abfalltaucher. 

 

Die Landequipen waren ebenso fleissig, waren jedoch durch die ca. 10 cm dicke Schneeschicht eingeschränkter beim Auffinden des Abfalls. Es wurde ebenfalls mehrheitlich Aludosen, Petflaschen, Zigarettenstummel, Plastiksäcke etc. gefunden.

 

Anmerkung zu den Bildern: Bild anklicken und Bilder in der Vergrösserung betrachten.

 

Es kann davon ausgegangen werden, dass unter der Schneedecke noch mehr Abfall lag. Zum Glück wurden nicht mehr wie noch vor einigen Jahrzehnten gefüllte Ölfässer und ganze Fahrzeuge gefunden. Neben den gefundenen, sich nicht abbauenden Materialien, gibt es wohl noch für Mensch und Tier schädliche Stoffe – irgendwann bekommen wir die Quittung für diesen Umgang mit dem Abfall im Sempachersee.

Es bleibt aber zu hoffen, dass sich das Verhältnis der Erholenden, Partygänger oder anderen Nutzer des Sees soweit ändern wird, damit sich das künftige Abfallvolumen stark reduziert. 

 

Man kann sich fragen warum macht man diesen Anlass bei Schnee? Der Grund ist einfach – die Brutzeiten der Vögel lassen eine Terminverschiebung in sommerliche Monate nicht zu. Zudem ist die Organisation eines solchen Putztages mit Teilnehmern aus der ganzen Schweiz sehr aufwendig.

 

Unterstützung von Dritten ist notwendig.

Die Kosten für diese Seeputzete konnten nur dank grosszügigen Beiträgen und Sponsoring durchgeführt werden. Dazu gehören die namhaften Beiträge der Anliegergemeinden, die Abfallmulde und kostenlose Entsorgung des Abfalls durch Firma Frey aus Sursee, die Werbung im Woche-Pass, die Nutzung des Standbades Sursee und die Unterstützung der Korporation Sursee, Fahrzeugsponsoring von Fa. Bättig AG, Neuenkirch, Guetzli der Firma HUG, Malters. Zu erwähnen ist auch die Uhrenfirma «ORIS», dem Sponsor der Abfalltaucher, die durch personelle Unterstützung vor Ort war.

 

Unser Dank geht auch an TELE 1, die uns Videojournalist Thijs Rozeboom für einen Videobericht zur Verfügung gestellt haben. Thijs, danke für die tolle Arbeit in dieser Kälte!

 

 


Die Seeputzete 2022 fand Ihren Abschluss bei einem „Spatz“ im warmen Fischerhüttli Nottwil – zubereitet und serviert von unserem Wirteteam Richi und Sepp. Beim Gespräch an der Wärme konnten die «Abfall-Fänge» nochmals detailliert besprochen werden.

 

Die Seeputzete ist für den Fischerverein Sempachersee seit 1970 eine Herzensangelegenheit - die nächste Putzete kommt bestimmt, bei der wir wieder auf viele helfende Hände und Sponsoren zählen möchten. Unser Dank geht an Alle, die sich für einen sauberen Sempachersee einsetzen und diesen Anlass zu einem Erfolg gemacht haben!  

 

Informationen:

Fischerverein Sempachersee:
www.fv-sempachersee.ch, Kontakt: info@fv-sempachersee.ch

 

Abfalltaucher: www. abfalltaucher.ch, Kontakt: kontakt@abfalltaucher.ch


Abfalltaucher Schweiz
Es ist Zeit umzudenken und aktiv zu werden. Wir tauchen ab und holen den Gesellschaftsmüll aus den Gewässern. Dies geschieht in Form von Freiwilligenarbeit – darum freuen wir uns über jede  Spende. Weiter lesen.



Presseanfragen zur Seeputzete 2022

werden über die Mailadresse info@fv-sempachersee.ch oder Telefon 079 678 32 45 jederzeit kurzfristig beantwortet.

Download von Text und Bild für die Medien ist ab 2.4.2022, ab 13:30 Uhr unter https://www.sse.ch/seeputzete.zip

möglich.

Wenn jemand gute Photos von der Seeputzete hat, so würden wir uns über diese  Bilder freuen.

Bitte an info@fv-sempachersee.ch mailen.

 


Februar-Frage: Wie lange benötigt ein Zigarettenstummel um sich im Wasser abzubauen?
Ein Zigarettenstummel benötigt 10 - 20 Jahre um sich abzubauen – dies reicht aus, um 60l stehendes Grund- oder Trinkwasser zu verunreinigen. (Quelle www.abfalltaucher.ch)


Freitagsstamm 4. März und 1. April 2022, «Geselligkeit, Kulinarik und Wissen»

Am 4. März und 1. April  2022 fanden sich einige Vereinsmitglieder zum Freitagsstamm im Fischerhüttli ein. Neben dem Geselligen, dem Kulinarischen fand auch eine Einführung in das «Fliegenbinden» statt. Christian begleitete Nelly, Beat und Daniel zur ersten selbst gebundenen Fliege. Am nächsten April-Freitagsstamm wird die Technik des Fliegenbindes weiter verfeinert.

Richi hat den Anwesenden, die sich vorgängig angemeldet hatten einen feinen Znacht zubereitet. Unser Dank geht auch an Sepp, der uns den ganzen Abend verwöhnte, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen musste.

Der Fliegenbinder-Abend wird am 4.11.22 / 2.12.22 und 6.1.23 und 3.2.23 wieder durchgeführt - beachtet das Vereinsprogramm.
Wir freuen uns auf die neuen Fliegen mit Christian.



Im Sempachersee ist mehr los als man im ersten Moment erkennt!

Manfred Buchs ist einer der Fischer, die uns mit Ihren Angelfotos viel Freude bereiten. Wenn man genau hinschaut, sieht man mehr.

Wir danken Euch für die Anlieferung von Euren Schnappschüssen am oder auf dem Sempachersee per Mail an

info@fv-sempachersee.ch.

Weitere Bilder betrachten.



Januar-Frage: Wieviele Felchen-Arten sind in der Schweiz ausgestorben?

 

 

... ein Drittel! 

Nachfolgend die Gründe und Zusammenhänge, mitgeteilt vom Schweizerischen Fischereiverband.

 

Felche - Fisch des Jahres 2022: Brotfisch und Biodiversität

 

Die Schweiz ist eine Felchen-Hochburg. Einerseits ist die Felche der wichtigste Brotfisch, anderseits Botschafterin der Biodiversität. Ausgerechnet dieser Fisch ist unter Druck. Deshalb hat ihn der Schweizerische Fischerei-Verband zum Fisch des Jahres 2022 gewählt.

 

Viele verbinden ein Fischmenü aus einheimischem Fang mit Felchen. Das ist nachvollziehbar, gilt doch die Felche als Brotfisch schlechthin. Eigentlich... denn der Rückgang ist beängstigend. In den 90er Jahren wurden aus Schweizer Seen 1500 Tonnen Felchen gezogen, 2019 waren es noch 486 Tonnen. Zum Vergleich: Aktuell werden 80'000 Tonnen Fisch- und Meeresfrüchte importiert. 

 

Meister der Anpassung

Felchen sind faszinierende, ja geheimnisvolle Fische. Als wahre Meister der Anpassung sind sie in der Lage, Lebensraum, Nahrung, Laichplatz und Laichzeit der jeweiligen Situation anzupassen. Dank dieser bewundernswerten Agilität kommen sie in allen grösseren Schweizer Seen vor, wenn auch heute in bedeutend kleinerer Zahl. Aktuell sind rund 24 verschiedene Arten bekannt. Die Felchen sind sehr scheu, lieben kaltes Wasser, leben in Schwärmen in den Tiefen der Seen - und sind nur schwer zu fotografieren und zu filmen. Damit ist auch gesagt, dass ihren markanten, grossen Augen und den prägenden Seitenlinien nichts entgeht; sie nehmen selbst kleinste Bewegungen im Wasser wahr.

 

Aussergewöhnliche Artenvielfalt, Botschafterin der Biodiversität

Die im Wasser wunderbar glänzenden silbernen Schwärme der Felchen sind ein wertvoller Schatz Sie entwickeln sich laufend weiter. «Die Felche ist Botschafterin für Artenvielfalt, ja für die ganze Biodiversität» sagt Roberto Zanetti, Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV. Ausgerechnet dieser anpassungsfähige Fisch ist Opfer der sich verschlechternden Lebensbedingungen im Wasser. «Die Zahlen müssen uns zu denken geben.» Aktuell hat es in der Schweiz noch 24 Arten, ein Drittel an Arten ist bereits ausgestorben.

 

Unsere Fische sind unter Druck

«Grund für diesen starken Rückgang ist die massive Verschlechterung des Lebensraums», sagt David Bittner, Geschäftsführer des SFV. Insbesondere der Sauerstoff sei durch die Überdünnung vieler Seen im letzten Jahrhundert in Tiefenregionen und an ihren Laichplätzen zu knapp geworden.  In Seen etwa des Luzerner und Aargauer Mittellandes lassen sich die erloschenen Bestände bis heute nur mit künstlicher Aufzucht erhalten. Die natürliche Fortpflanzung sei langfristig massiv eingeschränkt. «Unsern Felchen macht leider noch viel mehr zu schaffen», so Bittner. Etwa verbaute Ufer oder chemische Verschmutzungen.  pd

Möchtest Du weitere aktuelle Informationen zum Thema «Felchen»? Hier kannst Du weiter lesen...

oder den Newsletter des Schweizerischen Fischerei-Verbandes abonnieren.

Bild- und Text-Quelle Newsletter "Schweizerischer Fischerei-Verband" vom 2.1.2022

 


Alles Gute für 2022

Lieber Vereinskolleginnen und Vereinskollegen

Wir wünschen Euch für das neue Jahr neben vielen schönen Erlebnissen am und auf dem See Gesundheit und Zufriedenheit.  Wir freuen uns mit Euch, ein neues Kapitel im Vereinsjahr aufmachen zu können. Euch Allen einen guten Start in das 2022 – wie es diesem Ballonpiloten im Herbst 2021 am Sempachersee gelungen ist.

 

Photo: Ruedi (Aktuar)



Felchen- und Seeforellen-Eröffnung

Am 26.12.2021 war ein erfolgreicher Fischertag für alle die sich trotz nicht so einladendem Wetter auf den See wagten.

Der Sonnenschirm wurde dabei wohl zweckentfremdet - wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und Spass am Sportfischer-Hobby. 

 

 

Photos: Martin (Präsident) und Ruedi (Aktuar)



Fangmeldungen 2021/2022

Das Formular «Fangmeldungen 2021/2022» ist verfügbar.

Fisch des Jahres ist der «Hecht»

Download


Suchst Du weitere News? Hier kannst Du weiter lesen

 

Petri-Heil wünscht euch

 

Fischerverein Sempachersee | 6207 Nottwil

info@fv-sempachersee.ch | www.fv-sempachersee.ch


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