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Infos zum Corona-Virus und unseren Anlässen

Liebe Gäste des Fischerhüttlis


Ab Sonntag, 28.6.2020, ist das Vereinslokal wieder wie gewohnt geöffnet. Bitte beachtet aber die Vorsichtsregeln und haltet Abstand.
Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Fischerverein Sempachersee

 


Lieber Fischerfreunde
Auf Grund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus, werden alle Vereinsanlässe bis auf Weiteres abgesagt. 

 

Wir aktualisieren laufend das Vereins-Programm um Euch zu informieren.
Mit nachdenklichen Grüssen
Präsi

 


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Beitritt | Fischerverein Sempachersee


Anlässe im Fischerverein Sempachersee 2020

Details findest du unter Anlässe | Anmeldungen können teilweise direkt online erfolgen.


Dieser Raubfisch dürfte gar nicht hier sein

Der Sempacher Fischerei Zwimpfer ging auf dem Sempachersee jüngst ein dicker Fisch ins Netz.



Auszug «Trienger Woche» vom 14. Mai 2020, Text von Gery Wyss, Foto ZVG

 

Berufsfischer Hans-Ueli Zwimpfer hat kürzlich einen stattlichen Wels aus dem Sempachersee gezogen. Zu diesem ursprünglich nicht heimischen Fisch hat er ein zwiespältiges Verhältnis, da er das natürliche Gleichgewicht bedroht. Doch es gibt noch weitere Tiere im See, bei denen man sich die Augen reibt.

Vor bald einem Monat hat die Seefischerei Zwimpfer in Sempach einen 24,5 Kilogramm schweren und 1,5 Meter langen Wels aus dem See gezogen. Ein bemerkenswerter Fang, der es sogar in die sozialen Medien geschafft hat. Gefangen hat Berufsfischer Hans-Ueli Zwimpfer den Wels mit einer Fischfalle mit zwei grossen Flügeln, einem sogenannten Trappnetz. «Mit herkömmlichen Fischernetzen kann man Welse dieser Grösse nur schwer fangen», führt Hans-Ueli Zwimpfer aus. Die grossen Fische würden diese feinen Netze zerreissen und einfach durchschwimmen.

 

Bis drei Meter lang

Welse können also rechte Brocken sein. Und laut Hans-Ueli Zwimpfer werden sie sogar immer grösser. «Diese Fischart wächst ein Leben lang.» Er vermute, dass es im See bereits bis zu zwei Meter lange Welse gebe. «Der Fisch kann bis zu 80 Jahre alt, über 100 Kilogramm schwer und drei Meter lang werden.»

Die eigentliche Heimat sind grössere Gewässer im weit verzweigten Einzugsgebiet der Donau. Im Sempachersee ist er noch nicht so lange zu Hause. «Es handelt sich um eine illegale Aussetzung», weiss Zwimpfer, «vermutlich von einem Sportfischer. Wir Berufsfischer und der Kanton waren es auf jeden Fall nicht, denn die Welse bringen das natürliche Gleichgewicht im See durcheinander.»

 

Fremde Krebse und Zierfische

Dies bestätigt auch Philipp Amrein, Fachbereichsleiter Jagd und Fischerei von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). Eine natürliche Einwanderung über die Sure könne ausgeschlossen werden, weshalb von einer illegalen Aussetzung auszugehen sei. Die Fangstatistiken zeigten, dass sich der Wels noch nicht so stark ausgebreitet habe, dass die Fangquoten einheimischer Fische signifikant zurück gegangen seien. «Doch es ist denkbar, dass in einigen Jahren die Fauna nachhaltig beeinflusst wird, weil der Wels sich rasch vermehrt.» Für Amrein ist klar, dass man den Wels nicht mehr aus dem Sempachersee bringt. «Aus fischereilicher Sicht war es die dümmste Aktion, diese Art überhaupt im See auszusetzen.» Es gibt laut dem Fischereifachmann aber auch noch weitere Arten, die eigentlich im Sempacher-see nichts zu suchen hätten. Als Beispiele nennt er Goldfische, den Blaubandbärbling und den Koi, aber auch die Galizier-, Signal.und Kamberkrebse.

 

Felchen als Kapital

«Wir müssen mit dem Wels leben», ist sich Hans-Ueli Zwimpfer bewusst. Als Speisefisch ist er gut zu verwerten und ergänzt das Angebot der Seefischerei Zwimpfer. Die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des Sempacher Traditionshauses am See bleibt aber die Felche.

90 bis 95 Prozent der Erträge fallen auf diese Art. Erlebt man mal ein schlechtes Fangjahr der«Sempacher-Ballen», vermag die Fischerei dies nicht mit den an deren Arten wie Hechten, Egli oder Seeforellen zu kompensieren. Hans-Ueli Zwimpfer hat in den vergangenen 30 Jahren fast nur gute Fangerträge erzielt. «Das ist ein Resultat der Seebewirtschaftung durch die Fischerei», führt er aus. Fortlaufend würden Fische abgeschöpft, sodass das Nahrungsangebot für die Jungtiere immer ausreichend sei. Begünstigend komme auch der vergleichsweise hohe Nährstoffgehalt des Sees hinzu. Gerade beim Wels sei es wichtig, dass man diese Fänge unbedingt behalte und nicht wieder ins Wasser lasse. «Der Wels ist ein Raubfisch.» Er fresse somit auch Felchen. «Heute ist das noch kein Problem, doch es könnte in der Zukunft zu einem werden.» GERI WYSS / Trienger Woche


100 Osterhasen auf dem Sempachersee gesichtet

Der Vorstand des «Fischervereins Sempachersee» hatte die Idee, an Ostern Schokolade-Osterhasen an die Fischer zu verteilen. Martin Lüthy hat dazu 100 Hasen organisiert und mit Vereins-Etiketten versehen. Auf drei Schiffen wurden am 11.4.2020 zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr die Osterpakete direkt an das Schiff der positiv überraschten Fischer geliefert – natürlich mit einem «freundlichen Ostergruss des Fischervereins Sempachersee». Die Übergabe der Schoggi-Hasen erfolgte mit dem Feumer – um auch den Anforderungen des social Distancing in diesen Corona-Zeiten gerecht zu werden. Wir schätzen die Zahl der Fischer auf dem See auf die enorm grosse Zahl von 150 – daher konnten leider nicht alle bedient werden.

Liebe Fischer, Euer immer positives Feedback hat uns sehr gefreut. Es motiviert uns, auch in Zukunft mit ausgefallenen Aktionen als Verein bemerkbar zu bleiben.


Kostenlose App zum Thema Fischen in der Schweiz

Der Schweizerische Fischerei-Verband hat eine kostenlose App für Bücher, Magazine, News zu den Themen Fischen, Biodiversität, Umweltschutz, Renaturierung etc. lanciert.


Neben mobilen Geräten mit iOS und Android, können die Inhalte auch auf jedem Computer im Web-Browser betrachtet werden. Eine Volltextsuche in allen Dokumenten und eine Vereinsdatenbank für die Neumitglieder runden das Angebot ab. Viel Spass!

• App des Verbandes, https://sfv-app.sse.ch

• ePaper des Verbandes für jeden WebBrowser, https://sfv-epaper.sse.ch

• Volltextsuche des Verbandes für jeden WebBrowser, http://sfvsearch-de.sse.ch

• Neumitglieder-Aquisition für jeden WebBrowser, https://sfv-neumitglieder.sse.ch


 

 Fisch des Jahres

für den Sempachersee


«Hecht»

Schonzeit: 
15.3. - 30.4.2020

Mindestmass: 45 cm

 

 

Bildquelle: Wikipedia.org

 



Fangmeldungen 
2019/2020 (1.11.2019 - 31.10.2020)


Das neue Formular für die Fangmeldungen 2019/2020 ist jetzt downloadbar.

Bitte keine Fänge in den Monaten Mai und Juni 2020! 

 

Petri-Heil wünscht der Fischerverein Sempachersee.


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