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Infos zum Corona-Virus und unseren Anlässen


Liebe Gäste des Fischerhüttlis


Unser Fischerhüttli ist wieder wie gewohnt mit einem neuen Wirteplan geöffnet. Es besteht eine Anmeldepflicht vor Eurem Besuch – maximal sind 30 Personen zugelassen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch.
Fischerverein Sempachersee

 

Neuer Wirteplan im Fischerhüsli

Der neue Wirteplan beweist, dass wir in unseren Reihen viele motivierte Kochteams haben, die Euch kulinarisch verwöhnen möchten. 

 

Bitte meldet Euch coronabedingt vorher an, maximal sind 30 Personen erlaubt.


Einladung zum Herbstfischen (Details im nebenstehenden Dokument)

Wann: 27.9.2020, gemäss Patent ab Tageslicht bis 11:00 Uhr.
Im Anschluss an das Vereinsfischen werden die Fische im Clubhaus geputzt und frittiert. Eure Mithilfe ist sehr willkommen!
Zum anschliessenden Knusperli-Essen sind die Fischer und Clubmitglieder eingeladen. Da wir regelmässig Fische zukaufen müssen, erhalten alle Clubmitglieder die beim Fischen waren, mit oder ohne Fangerfolg, einen Essens-Gutschein. Alle anderen bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 10.-.

ACHTUNG: Die Rangverkündigung und die Preisverteilung werden am gleichen Tag, nach dem Filetieren, im Clubhaus stattfinden. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und wünschen euch viel Petri Heil.

Der Vorstand


Jungfischerausbildung am Sempachersee, 29.8.2020

Auf die Ausschreibung des Jungfischerkurses 2020 haben sich ein Mädchen und 22 Knaben angemeldet. Der Kurs wurde von Patrick Stadelmann und seinem ausgewiesenen Helferteam durchgeführt.

Die Kurs-Themen: 

- kennen der diversen Angelarten welche ohne Patent möglich sind (Freiangelrecht)                   

- Materialkunde (Ruten / Rollen / Zubehör)

- selbständiges Binden eines Angels und Vorfaches

- Köderkunde und Montage

- Umgang mit dem Fisch und der Natur


Die Kurs-Durchführung: 

Coronabedingt wurde die Ausbildung so angepasst, dass die Teilnehmer in einem grösseren Praxis-Block Ihr Fähigkeiten verbessern konnten. Die Theorie wurde auf ein Minimum verkürzt – im Vorfeld des Kurses haben die Teilnehmer einen Zugang zu den digitalen Ausbildungsunterlagen erhalten, die auf jedem Computer oder in der App genutzt werden konnten. 

 

Wichtig zu wissen
 Am Sempachersee gilt das Freiangelrecht. An öffentlich zugänglichen Stellen darf ohne Patent mit einer einfachen Angel und natürlichen Ködern (ohne tote Köderfische) geangelt werden. Um mehr fischereiliche Techniken anzuwenden bedarf es eines Fischereipatentes. Die Voraussetzung dazu ist der sogenannte «SaNa-Ausweis» (Sachkunde-Nachweis-Fischerei). Dazu gibt es Ausbildungunterlagen die selbstständig gelesen werden müssen. Jedem offiziell zugelassenen Lehrmittel liegt eine Berechtigungskarte zur Erfolgskontrolle (schriftliche Prüfung) bei. Die Prüfungen werden regelmässig in Sursee durchgeführt.

Wir danken allen motivierten Kursteilnehmern für das Interesse am «Sportfischen» und freuen uns auf ein Wiedersehen am Sempachersee.
Aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen haben wir die Gesichter der Teilnehmer unkenntlich gemacht.


Meine Überraschung auf dem Sempachersee

Als «Ü60-Jungfischer» kämpft man ja mit der Wahl und Anwendung der richtigen Rute, der richtigen Rolle und dem einzig richtigen Köder....

Ich hätte aber nie gedacht, dass wenn dann vielleicht einmal alles Technische stimmt, sich noch Konkurrenz auf dem Boot breit macht.

 

Dieser Reiher ist dann von Boot zu Boot «gewandert», immer in der Hoffnung etwas vom Fang zu erhalten. Es war ein tolles Erlebnis mit 1.5m Sicherheitsabstand.


Artenvielfalt in Schweizer Gewässern
Das sagt der Süsswasser-Unterwasserfotograf Michel Roggo, Biel zum Thema Artenvielfalt in den Schweizer Gewässern.  Homepage: http://www.roggo.ch/

(Quelle SRF1 vom 14.7.2020 / 07:07 Uhr).


 Naturbelassene Flüsse: Der lange Weg zurück

Natürliche Flüsse bilden Nebenarme und überschwemmen anliegende Auenwälder. Die Aue ist so artenreich, dass man sie auch als «Regenwald» bezeichnet. Doch wir haben viele unserer Flüsse gezähmt, ihre Ufer befestigt und sie kanalisiert. Seit rund 10 Jahren wird aber wieder revitalisiert.

Die Schweiz durchzieht 65'000 km an Flüssen und Bächen, davon sind rund ein Viertel verbaut. Zu viel, sagen der Bund und Naturverbände. Bis im Jahr 2090 sollen davon 4'000 km revitalisiert werden. Das heisst Flüsse und Bäche sollen wieder vermehrt den natürlichen Lauf nehmen.

In der Sendung «Treffpunkt» erklärt Simone Baumgartner vom Bundesamt für Umwelt, dass das Projekt harzig angelaufen sei, nun aber an Schwung gewinnt. Ruedi Bösiger von WWF erklärt, weshalb diese Revitalisierung sehr wichtig ist. Die Gewässer sind der wichtigste Lebensraum in der Schweiz.
(Quelle SRF1 vom 14.7.2020 / 10:05 Uhr).


Liebe Fischerfreunde
Auf Grund der aktuellen Corona-Situation, werden alle Vereinsanlässe im angepassten Rahmen durchgeführt. Beachtet bitte das laufend aktualisierte Programm.
Mit nachdenklichen Grüssen
Präsi 


Wir suchen Dich als Vereinsmitglied

Suchst Du Gleichgesinnte, die mit Dir am schönen Sempachersee dem Hobby nachgehen – gelegentlich auch etwas für den Schutz und Pflege des Sempachersee's und seinem Umgelände tun?
 

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Beitritt | Fischerverein Sempachersee


Anlässe im Fischerverein Sempachersee 2020

Details findest du unter Anlässe | Anmeldungen können teilweise direkt online erfolgen.


Dieser Raubfisch dürfte gar nicht hier sein

Der Sempacher Fischerei Zwimpfer ging auf dem Sempachersee jüngst ein dicker Fisch ins Netz.



Auszug «Trienger Woche» vom 14. Mai 2020, Text von Gery Wyss, Foto ZVG

 

Berufsfischer Hans-Ueli Zwimpfer hat kürzlich einen stattlichen Wels aus dem Sempachersee gezogen. Zu diesem ursprünglich nicht heimischen Fisch hat er ein zwiespältiges Verhältnis, da er das natürliche Gleichgewicht bedroht. Doch es gibt noch weitere Tiere im See, bei denen man sich die Augen reibt.

Vor bald einem Monat hat die Seefischerei Zwimpfer in Sempach einen 24,5 Kilogramm schweren und 1,5 Meter langen Wels aus dem See gezogen. Ein bemerkenswerter Fang, der es sogar in die sozialen Medien geschafft hat. Gefangen hat Berufsfischer Hans-Ueli Zwimpfer den Wels mit einer Fischfalle mit zwei grossen Flügeln, einem sogenannten Trappnetz. «Mit herkömmlichen Fischernetzen kann man Welse dieser Grösse nur schwer fangen», führt Hans-Ueli Zwimpfer aus. Die grossen Fische würden diese feinen Netze zerreissen und einfach durchschwimmen.

 

Bis drei Meter lang

Welse können also rechte Brocken sein. Und laut Hans-Ueli Zwimpfer werden sie sogar immer grösser. «Diese Fischart wächst ein Leben lang.» Er vermute, dass es im See bereits bis zu zwei Meter lange Welse gebe. «Der Fisch kann bis zu 80 Jahre alt, über 100 Kilogramm schwer und drei Meter lang werden.»

Die eigentliche Heimat sind grössere Gewässer im weit verzweigten Einzugsgebiet der Donau. Im Sempachersee ist er noch nicht so lange zu Hause. «Es handelt sich um eine illegale Aussetzung», weiss Zwimpfer, «vermutlich von einem Sportfischer. Wir Berufsfischer und der Kanton waren es auf jeden Fall nicht, denn die Welse bringen das natürliche Gleichgewicht im See durcheinander.»

 

Fremde Krebse und Zierfische

Dies bestätigt auch Philipp Amrein, Fachbereichsleiter Jagd und Fischerei von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). Eine natürliche Einwanderung über die Sure könne ausgeschlossen werden, weshalb von einer illegalen Aussetzung auszugehen sei. Die Fangstatistiken zeigten, dass sich der Wels noch nicht so stark ausgebreitet habe, dass die Fangquoten einheimischer Fische signifikant zurück gegangen seien. «Doch es ist denkbar, dass in einigen Jahren die Fauna nachhaltig beeinflusst wird, weil der Wels sich rasch vermehrt.» Für Amrein ist klar, dass man den Wels nicht mehr aus dem Sempachersee bringt. «Aus fischereilicher Sicht war es die dümmste Aktion, diese Art überhaupt im See auszusetzen.» Es gibt laut dem Fischereifachmann aber auch noch weitere Arten, die eigentlich im Sempacher-see nichts zu suchen hätten. Als Beispiele nennt er Goldfische, den Blaubandbärbling und den Koi, aber auch die Galizier-, Signal.und Kamberkrebse.

 

Felchen als Kapital

«Wir müssen mit dem Wels leben», ist sich Hans-Ueli Zwimpfer bewusst. Als Speisefisch ist er gut zu verwerten und ergänzt das Angebot der Seefischerei Zwimpfer. Die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des Sempacher Traditionshauses am See bleibt aber die Felche.

90 bis 95 Prozent der Erträge fallen auf diese Art. Erlebt man mal ein schlechtes Fangjahr der«Sempacher-Ballen», vermag die Fischerei dies nicht mit den an deren Arten wie Hechten, Egli oder Seeforellen zu kompensieren. Hans-Ueli Zwimpfer hat in den vergangenen 30 Jahren fast nur gute Fangerträge erzielt. «Das ist ein Resultat der Seebewirtschaftung durch die Fischerei», führt er aus. Fortlaufend würden Fische abgeschöpft, sodass das Nahrungsangebot für die Jungtiere immer ausreichend sei. Begünstigend komme auch der vergleichsweise hohe Nährstoffgehalt des Sees hinzu. Gerade beim Wels sei es wichtig, dass man diese Fänge unbedingt behalte und nicht wieder ins Wasser lasse. «Der Wels ist ein Raubfisch.» Er fresse somit auch Felchen. «Heute ist das noch kein Problem, doch es könnte in der Zukunft zu einem werden.» GERI WYSS / Trienger Woche


100 Osterhasen auf dem Sempachersee gesichtet

Der Vorstand des «Fischervereins Sempachersee» hatte die Idee, an Ostern Schokolade-Osterhasen an die Fischer zu verteilen. Martin Lüthy hat dazu 100 Hasen organisiert und mit Vereins-Etiketten versehen. Auf drei Schiffen wurden am 11.4.2020 zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr die Osterpakete direkt an das Schiff der positiv überraschten Fischer geliefert – natürlich mit einem «freundlichen Ostergruss des Fischervereins Sempachersee». Die Übergabe der Schoggi-Hasen erfolgte mit dem Feumer – um auch den Anforderungen des social Distancing in diesen Corona-Zeiten gerecht zu werden. Wir schätzen die Zahl der Fischer auf dem See auf die enorm grosse Zahl von 150 – daher konnten leider nicht alle bedient werden.

Liebe Fischer, Euer immer positives Feedback hat uns sehr gefreut. Es motiviert uns, auch in Zukunft mit ausgefallenen Aktionen als Verein bemerkbar zu bleiben.


Kostenlose App zum Thema Fischen in der Schweiz

Der Schweizerische Fischerei-Verband hat eine kostenlose App für Bücher, Magazine, News zu den Themen Fischen, Biodiversität, Umweltschutz, Renaturierung etc. lanciert.


Neben mobilen Geräten mit iOS und Android, können die Inhalte auch auf jedem Computer im Web-Browser betrachtet werden. Eine Volltextsuche in allen Dokumenten und eine Vereinsdatenbank für die Neumitglieder runden das Angebot ab. Viel Spass!

• App des Verbandes, https://sfv-app.sse.ch

• ePaper des Verbandes für jeden WebBrowser, https://sfv-epaper.sse.ch

• Volltextsuche des Verbandes für jeden WebBrowser, http://sfvsearch-de.sse.ch

• Neumitglieder-Aquisition für jeden WebBrowser, https://sfv-neumitglieder.sse.ch


 

 Fisch des Jahres

für den Sempachersee


«Hecht»

Schonzeit: 
15.3. - 30.4.2020

Mindestmass: 45 cm

 

 

Bildquelle: Wikipedia.org

 



Fangmeldungen 
2019/2020 (1.11.2019 - 31.10.2020)


Das neue Formular für die Fangmeldungen 2019/2020 ist jetzt downloadbar.

Bitte keine Fänge in den Monaten Mai und Juni 2020! 

 

Petri-Heil wünscht der Fischerverein Sempachersee.


   Der Fischerverein Sempachersee ist auch auf Facebook    

    wir freuen uns auf euren Besuch und Post's!

    Facebook | Fischerverein Sempachersee

 


Petri-Heil wünscht euch

 

Fischerverein Sempachersee | 6207 Nottwil

info@fv-sempachersee.ch | www.fv-sempachersee.ch


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